Bärendelle

Bürgerinitiative Bärendelle Gründung

geschrieben am: 14.08.2013 von: Bürgerinitiative Bärendelle in Kategorie(n): Pressemitteilungen

Im August 2013 haben sich Anwohnerinnen und Anwohner der ehemaligen Hauptschule Bärendelle zusammengefunden und die Bürgerinitiative Bärendelle gegründet. Auslöser für die Gründung der Bürgerinitiative war die völlig überzogene Räumung der Schule. (Anlage Offener Brief)

Vielen von uns wurde dadurch bewusst, dass wir seit zwei Jahren auf ein städtisches Gebäude schauen, dass dem Verfall überlassen wird. Wir leben in einem Stadtteil, in dem es kaum Raum für nicht-kommerzielle Freizeitmöglichkeiten gibt. Das Gebäude Bärendelle hat 4.000 Quadratmeter, die ungenutzt vergammeln!

Die Bürgerinitiative fordert in den Räumen der Bärendelle ein sozio-kulturelles Zentrum, in dem für viele Menschen Angebote geschaffen werden.

Unsere Forderungen und Aktivitäten möchten wir auf einer ersten Bürgerversammlung am 17. September, ab 19.00 Uhr in den Räumen der Apostelkirche, Mülheimer Straße 72, vorstellen.

Bereits für Samstag, den 07.09.2013 in der Zeit von 15.00 bis 20.00 Uhr laden wir ein zu einem bunten und fröhlichen Nachbarschaftsfest.

Nach der Eröffnung durch einen Bläserchor werden zwei Musik-Bands die Besucher unterhalten. Beim Kinderfest soll geschminkt, gebastelt und gespielt werden, was das Zeug hält. Kaffee und Kuchen sowie vegane und internationale Speisen werden im Park angeboten.

Auf einer „Wunschleine“ haben alle Besucher des Fests die Möglichkeit, ihre Wünsche und Forderungen zur Gestaltung des Hauses anzubringen. Die Bürgerinitiative Bärendelle möchte gerne die Besucher über die Besetzung, die Räumung und die Forderung nach sozio-kulturellen Räumen in der Bärendelle informieren. Der „Offene Brief an den Oberbürgermeister Herrn Paß“, der mittlerweile mehrere hundert Unterstützer hat, kann unterschrieben werden. Des Weiteren wird es eine Fotoausstellung geben.

Bezirksbürgermeister Klaus Persch hat ein Grußwort zugesagt und steht zur Diskussion zur Verfügung.

Der Erlös des Festes soll den Besetzerinnen und Besetzern zugutekommen. Auf sie warten durch eine Anzeige der Stadt Essen wegen Hausfriedensbruchs gegebenenfalls hohe Prozess- und Anwaltskosten.

Sabrina Dörr, eine der Initiatorinnen: „Wir möchten gerne mit allen Nachbarinnen und Nachbarn gemeinsam ein schönes Fest feiern. Wir hatten in den letzten Wochen eine tolle Atmosphäre hier. Jeder hat seine Ideen und Vorschläge eingebracht, wir haben uns besser kennengelernt und festgestellt, dass wir etwas gemeinsam haben: wir wollen hier ein Haus für die Menschen im Stadtteil!“

Wer das Fest unterstützen möchte, kann sich bitte an die Bürgerinitiative werden. Geld- und Sachspenden wie Kaffee und Kuchen sowie Hilfe bei der Durchführung des Festes nehmen wir gerne an.

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