Bärendelle

Chronik vor der Bürgerinitiative Bärendelle

geschrieben am: 12.01.2016 von: Matze202 in Kategorie(n): Chroniken
  • 1910: Bau des Schulgebäudes an der Bärendelle – nach den Plänen des renommierten Städteplaners Albert Erbe. Dies war sein erstes Bauprojekt in Essen, später folgte neben anderen öffentlichen Bauten die altkatholische Friedenskirche an der Steeler Straße.
  • nach 1918: Nach dem 1. Weltkrieg diente das Gebäude u. a. als anerkanntes Wirtschaftsgymnasium.
  • nach 1945: In den Jahren nach dem 2. großen Krieg beheimatete das Haus weiter eine Volksschule und eine Handelsschule. Bis zur Schulschließung 2011 ist dort die Hauptschule an der Bärendelle beheimatet.
  • 10.03.1958: Die Ruhr-Nachrichten berichten über die Gründung eines Schulvereins an der ev. Volksschule Bärendelle. Geplant waren Hausaufgabenbetreuung, Freizeitgruppen. Ferner sollten Ärzte, Pädagogen und Soziologen geworben, um die Eltern der Schüler in Erziehungs- und Entwicklungsfragen zu beraten. Fernziel war die Errichtung eines eigenen Schullandheims.
    Was aus diesem Verein wurde ist uns leider nicht bekannt.
  • 1994: Das Schulgebäude wird unter Denkmalschutz gestellt.
  • 2006: Es wurden gravierende Baumängel am Gebäude festgestellt und erste Sanierungsmaßnahmen eingeleitet. Da es auch große Mängel beim Brandschutz gab musste während des Schulbetriebes ständig ein Feuerwehrmann im Haus anwesend sein.
  • 2008: In diesem Jahr wird deutlich, dass die Tage des regulären Schulbetriebes in dem Gebäude, aufgrund der stetig sinkenden Anmeldungszahlen, gezählt sind. Die Stadt versäumte es ein tragfähiges Konzept für eine weitere Nutzung des denkmalgeschützten Hauses zu entwickeln.
  • 2011: Mit Ende des Schuljahres 2010/2011 läuft der Schulbetrieb aus. Die Schule wird geschlossen und danach sich selbst überlassen und fällt in einen unheilvollen Dornröschenschlaf.
  • 2005-2011: Die Stadt investierte in dieser Zeit ca. 3 Mio. Euro in das historische Schulhaus. Es wurde eine neue Heizungsanlage eingebaut, zum Teil wurde eine neue Doppelverglasung eingesetzt, aber auch Klassenräume saniert (Deckenverkleidungen erneuert, neue Lampen eingebaut). Der Chemieraum bekam eine neue Einrichtung.
    Die Eingänge zur Parkseite mussten mit Überdachungen gesicherter werden, weil der Verputz von Fensterstürzen und den Dachkanten abstürzte.
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